Neues Selbstvertrauen und beeindruckende Ergebnisse
Unsere Körper sind nicht für die Ewigkeit gemacht und verändern sich im Laufe des Lebens. So kann es auch dazu kommen, dass sich die weibliche Brust aus unterschiedlichen Gründen verändert und erschlafft. Wenn diese Erschlaffung zu einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führt oder Probleme im Alltag verursacht, kann eine Straffung der Brust helfen und ein neues Lebensgefühl schenken.
Übersicht:
- Was ist eine Bruststraffung?
- Was sind die Gründe für eine Bruststraffung? Wofür macht man eine Bruststraffung?
- Methoden der Bruststraffung
- Kombination mit anderen Eingriffen
- Kann man eine Brust ohne OP straffen?
- Heilungsverlauf und Nachsorge
- Kosten einer Bruststraffung
- Erfahrungsberichte und Rezensionen von Patientinnen
- FAQ
Was ist eine Bruststraffung?
Unter einer Bruststraffung versteht man einen Eingriff, um überschüssiges Gewebe (in der Regel Haut) zu entfernen und dadurch eine abgesunkene Brust wieder anzuheben, so dass sie nicht mehr auf dem Brustkorb aufliegt. Hierdurch wird die Brust zudem (wieder) voller und praller. Implantate sind in der Regel für eine Bruststraffung nicht notwendig.
Zusätzlich zur Verbesserung der Form der Brüste können bei Bedarf auch der Brustwarzenvorhof verkleinert und/oder Unterschiede der Brustgröße ausgeglichen werden.
Was sind die Gründe für eine Bruststraffung?
Wofür macht man eine Bruststraffung?
Manche Patientinnen wünschen sich, dass die Brust wieder so voll und prall ist, wie sie mal vor der Schwangerschaft war. Andere Patientinnen hatten noch nie eine straffe Brust und wünschen sich, dass die Brust „nach oben kommt“ und nicht mehr auf dem Brustkorb aufliegt.
Aber auch nach größeren Veränderungen des Körpergewichts – zum Beispiel nach großen Gewichtsverlusten – oder durch zunehmendes Alter kann die Brust erschlaffen und dadurch hängen.
Methoden der Bruststraffung
So einzigartig die Brüste einer Frau sind, so individuell muss die Methode zur Straffung sein.
Je nachdem wie stark die Brüste abgesunken sind, wie viel überschüssiges Gewebe vorhanden ist und wie groß die Brüste sind, wird das passende Verfahren für die Bruststraffung ausgewählt.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Methoden, die alle sicher und bewährt sind. Die Methoden sind jeweils nach einem Buchstaben benannt: o, i und T – entsprechend den Narben, die durch die jeweilige Art der Bruststraffung entstehen.
o-Straffung (periareoläre Straffung)

o-Straffung – schematische Darstellung des entfernten Gewebes und der Narbe
Bei der o-Technik wird die Brust kreisförmig um den Brustwarzenvorhof herum gestrafft. Dadurch entsteht eine Narbe genau dort, wo die dunklere Haut des Brustwarzenvorhofs in die „normale“ Haut der Brust übergeht. Diese Methode eignet sich für Brüste mit nur leichter Erschlaffung oder geringem Hautüberschuss und ist ideal, wenn keine Veränderung der Brustgröße gewünscht oder notwendig ist.
i-Straffung

i-Straffung – schematische Darstellung des entfernten Gewebes und der Narben
Die i-Technik wird so genannt, weil sie i-förmige Narben hinterlässt. Diese Narben verlaufen rund um den Brustwarzenvorhof (wie bei der o-Technik) und zusätzlich senkrecht nach unten zur Unterbrustfalte. Diese Straffungsmethode eignet sich für Brüste mit mittlerem Hautüberschuss und ermöglicht auch bei Bedarf einen Teil des Brustgewebes zu entfernen, um die Brust leicht zu verkleinern.
Viele Frauen sind zunächst besorgt über die senkrechte Narbe, da sie glauben, dass diese sehr sichtbar sein wird. Aus meiner Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass die senkrechte Narbe häufig sehr unauffällig verheilt und mit der umgebenden Haut verschwimmt.
Leider ist es aus rechtlichen Gründen in Deutschland nicht erlaubt Vorher-Nachher-Bilder von ästhetischen Eingriffen zu veröffentlichen. Allerdings darf man solche Bilder im Beratungsgespräch zur Erläuterung zeigen. Im Rahmen meiner Beratungen zeige ich den Patientinnen immer gerne Vorher-Nachher-Bilder, damit sie sich selbst einen Eindruck von den Narben machen können.
T-Straffung (T-Schnitt)

T-Straffung – schematische Darstellung des entfernten Gewebes und der Narben
Bei sehr erschlafften oder großen Brüsten ist der T-Schnitt häufig die Methode der Wahl. Bei dieser Technik lässt sich neben einer Straffung auch eine Verkleinerung der Brüste erreichen und/oder Asymmetrien zwischen den Brüsten ausgleichen.
Zusätzlich zu den Narben um den Brustwarzenvorhof und im Stegbereich (wie bei der i-Straffung) kommt noch eine quer verlaufende Narbe im Verlauf der Unterbrustfalte hinzu. Da die letzten beiden Narben wie ein auf dem Kopf stehendes „T“ aussehen, nennt sich diese Methode „T-Schnitt“.
Die quer verlaufende Narbe liegt in der Regel größtenteils in der Unterbrustfalte und ist somit die unauffälligste der drei Narben, die beim T-Schnitt entstehen.
Innerhalb der Gruppe der T-Straffungen unterscheidet man verschiedene Techniken, bei denen aber identische Narben entstehen und somit im Endergebnis nicht von außen zu unterscheiden sind. Zwei dieser Methoden sind die Technik nach Hall-Findlay und der „Innere BH“.
Die Technik nach Hall-Findlay eignet sich für gut zur gleichzeitigen Straffung und Verkleinerung der Brüste und es lassen sich auch Asymmetrien ausgleichen.
Im Gegensatz hierzu kann bei der Bruststraffung mittels Innerem BH in der Regel keine Brustverkleinerung, sondern nur eine reine Straffung erzielt werden.
Beide Techniken sind sicher und führen zu verlässlichen Ergebnissen, die lange anhalten. Zudem lässt sich mit beiden Techniken eine schöne Brustform erreichen und somit ist keine der Methoden in meinen Augen der anderen überlegen. Am wichtigsten ist es, die passende Methode zur jeweiligen Brust zu finden, damit es ein ästhetisches und zufriedenstellendes Endergebnis gibt.
Hall-Findlay und der ``Innere BH``
Innerhalb der Gruppe der T-Straffungen unterscheidet man verschiedene Techniken, bei denen aber identische Narben entstehen und somit im Endergebnis nicht von außen zu unterscheiden sind. Zwei dieser Methoden sind die Technik nach Hall-Findlay und der „Innere BH“.
Die Technik nach Hall-Findlay eignet sich für gut zur gleichzeitigen Straffung und Verkleinerung der Brüste und es lassen sich auch Asymmetrien ausgleichen.
Im Gegensatz hierzu kann bei der Bruststraffung mittels Innerem BH in der Regel keine Brustverkleinerung, sondern nur eine reine Straffung erzielt werden.
Beide Techniken sind sicher und führen zu verlässlichen Ergebnissen, die lange anhalten. Zudem lässt sich mit beiden Techniken eine schöne Brustform erreichen und somit ist keine der Methoden in meinen Augen der anderen überlegen. Am wichtigsten ist es, die passende Methode zur jeweiligen Brust zu finden, damit es ein ästhetisches und zufriedenstellendes Endergebnis gibt.
Kombination mit anderen Eingriffen
Bei einer Bruststraffung lässt sich zum Beispiel der Brustwarzenvorhof sehr gut verkleinern. In manchen Fällen lässt sich die OP auch mit einer Brustwarzenkorrektur verbinden.
Aber auch die Kombination mit anderen, größeren Eingriffen ist möglich, wie zum Beispiel beim Mommy Makeover. Hierunter versteht man die Kombination einer Bruststraffung mit einer Bauchdeckenstraffung nach einer Schwangerschaft.
Bei manchen Patientinnen besteht auch der Wunsch nach einer Bruststraffung mit gleichzeitiger Brustvergrößerung. Hierzu sollte man wissen, dass eine reine Bruststraffung häufig zu einer volleren, pralleren Brust mit mehr Projektion führt und die Brust allein hierdurch schon größer wirkt als vor der OP. In einigen Fällen kann also eine reine Straffungsoperation ausreichen, um den Wunsch der Patientin nach einer volleren Brust umzusetzen – ohne die Risiken eingehen zu müssen, die zum Beispiel ein Implantat mit sich bringt.
Wenn aber der Wunsch besteht, dass die Brust deutlich größer wird, als sie aktuell ist, dann kann man eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombinieren. Die Vergrößerung kann hierbei mit Eigenfett oder mit Implantaten erfolgen.
Zu beachten ist jedoch, dass bei einer gleichzeitigen Straffung und Vergrößerung der Brust – insbesondere mit Implantaten – das Endergebnis nicht so sicher vorhersehbar ist und Korrektureingriffe eher notwendig werden können, als wenn man die Straffung und die Vergrößerung als separate OPs – mit einigen Monaten Heilungszeit dazwischen – durchführen würde. Dies liegt unter anderem daran, dass bei einer Straffung Haut entfernt wird und dadurch Spannung auf die Haut und Narben kommt. Bei einer Vergrößerung bringt man mehr Volumen in die Brust ein, was ebenfalls zu mehr Spannung auf die Haut und das Gewebe führt.
Um herauszufinden, welches Vorgehen bei Ihnen am geeignetsten ist, um Ihren Wunsch nach einer strafferen Brust umzusetzen, kommen Sie doch gerne zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch für eine Bruststraffung zu mir in meine Praxis in Köln.
Kann man eine Brust ohne OP straffen?
Eine Straffung der Brust bzw. eine straffere Brust ohne OP zu erzielen, ist leider nicht möglich. Die Methoden, die so angepriesen werden, sind im Allgemeinen bestenfalls minimal-invasive Eingriffe (wie zum Beispiel bei der Straffung mit Radiofrequenz).
Das bedeutet, dass sie allein schon aus hygienischen Gründen im OP durchgeführt werden bzw. durchgeführt werden sollten und in der Regel dann auch in Narkose stattfinden. Allein die lokale Betäubung der Brust, die für einen solchen Eingriff zumindest notwendig ist, wäre für die meisten Patientinnen ansonsten zu schmerzhaft.
Auch bei einer solchen Methode entstehen Narben – allerdings sind diese in der Regel nur sehr klein und punktförmig.
Durch die Bruststraffung mit Radiofrequenz kann nur ein sehr geringer Straffungseffekt erzielt werden. Somit ist diese Methode nur für Patientinnen mit einer sehr geringen Erschlaffung der Brust geeignet. Hiermit ist gemeint, dass die Brustwarze noch deutlich oberhalb der Unterbrustfalte liegt.
Da mich die Ergebnisse einer Bruststraffung mit Radiofrequenz nicht überzeugen – besonders im Hinblick auf die Kosten und Risiken dieses Eingriffs – biete ich diese Methode in meiner Praxis nicht an.
Sollten Sie sich jedoch für einen solchen Eingriff interessieren, empfehle ich Ihnen, sich von dem jeweiligen Behandler in einem Beratungsgespräch Vorher-Nachher-Bilder zeigen zu lassen. So können Sie sich selbst ein Bild davon machen, ob das mögliche Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht.
Heilungsverlauf und Nachsorge nach einer Bruststraffung
Was sollte man nach einer Bruststraffung beachten?
Für 6 Wochen nach der OP empfehle ich, einen Kompressions-BH Tag und Nacht zu tragen und nur zum Duschen abzulegen.
Nach 2 bis 3 Tagen nach der Operation dürfen die Patientinnen das erste Mal duschen. Die Pflaster auf den Nähten sollen dabei belassen werden, nicht groß eingeschäumt oder abgerubbelt werden und nach dem Duschen wieder gut trocken getupft oder geföhnt werden.
Auf Baden, Sauna und Solarium sollte man für 6 Wochen nach der OP verzichten.
Die Pflaster werden nach 3 Wochen nach der Operation entfernt. Fäden müssen nicht gezogen werden, da das von mir verwendete Nahtmaterial vom Körper abgebaut werden kann.
Nach dem Eingriff können und sollen die Patientinnen normalerweise mit der Narbenpflege beginnen. Die Heilung und Ausreifung der Narben kann ein bis zwei Jahre oder sogar länger dauern. Erst wenn die Narben ausgereift sind, verblassen sie und werden weiß. Bis dahin sollte man die Narben täglich mit einer fetthaltigen und parfümfreien Salbe oder einem Öl eincremen und vor UV- bzw. Sonnenlicht schützen z.B. mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.
Zudem empfehle ich, nach Möglichkeit auf dem Rücken zu schlafen. Sich leicht auf die Seite zu drehen ist auch erlaubt, allerdings sollte man dann vermeiden, dass größerer Druck auf die Brust kommt.
Alle sportlichen Aktivitäten, die die Brust in Schwung bringen (hier ist Joggen bzw. Laufen als Negativbeispiel zu nennen), sollten für 6 Wochen nach der OP vermieden werden. Bestimmte isolierte Übungen z.B. für die Beine, können schon früher wieder begonnen werden. Spezielle Übungen nach einer Bruststraffung sind nicht notwendig. Eher sollten Arme und Oberkörper für die ersten 6 Wochen nach der OP geschont werden.
Der Heilungsverlauf sollte regelmäßig durch den Operateur kontrolliert werden. In meiner Praxis in Köln finden diese Kontrollen normalerweise eine Woche, drei Wochen und sechs Wochen nach der Operation statt sowie nach einem halben Jahr. Sollten in der Zwischenzeit Auffälligkeiten oder Probleme auftreten, sollten sich die Patientinnen in der Praxis melden, damit zusätzliche Kontrollen vereinbart werden können.
Tipps zur Heilung und Pflege im Überblick
- Tragen eines Kompressions-BHs für 6 Wochen nach der OP
- das erste Mal duschen nach 2 bis 3 Tagen nach der OP
- auf Baden, Sauna und Solarium für 6 Wochen nach der OP verzichten
- möglichst auf dem Rücken schlafen und die Arme und den Oberkörper für 6 Wochen nach der OP schonen
- die Verlaufskontrollen beim Operateur wahrnehmen
- nach 3 Wochen nach der OP mit der Narbenpflege beginnen
Kosten einer Bruststraffung
Der Preis einer Bruststraffung hängt von der Größe und vom Aufwand des Eingriffs ab:
- Kleinere Straffungen, wie eine o-Straffung: ab 3.000 € zzgl. Narkose
- Große Straffungen, wie ein T-Schnitt: ab 7.500 € zzgl. Narkose
Die Kosten der Narkose hängen von der Dauer der Narkose ab und entsprechen der Operationszeit plus etwa 30 bis 45 Minuten. Die Narkose dauert immer etwas länger als der Eingriff selbst, da man Zeit zum Einschlafen und Aufwachen benötigt.
Im Rahmen des Beratungsgesprächs zur Bruststraffung bei mir in der Praxis in Köln erhalten Sie unverbindlich einen Kostenvoranschlag, aus dem alle Kosten hervorgehen.
Möglichkeiten der Finanzierung
Aktuell bieten wir selbst leider keine Finanzierungsmöglichkeiten an. Es besteht jedoch die Möglichkeit, über kommerzielle Anbieter eine Bruststraffung finanzieren zu lassen und diese in Raten abzuzahlen.
Kostenübernahme durch die Krankenkasse
In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Bruststraffung, wenn dadurch gesundheitliche Probleme gelindert werden können. Das ist zum Beispiel bei sehr großen und schweren Brüsten der Fall, die chronische Rücken- und Nackenschmerzen verursachen können. Aber auch nach starkem Gewichtsverlust kann die Krankenkasse manchmal die Kosten übernehmen, wenn es zum Beispiel zu wiederkehrenden Entzündungen im Bereich der Unterbrustfalte kommt.
Letzten Endes muss man aber jeden Fall einzeln betrachten und die Krankenkassen entscheiden über jeden Fall individuell. Ob die Chance auf eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse bei Ihnen besteht, können wir gerne nach der Befunderhebung im Rahmen eines Beratungsgesprächs bei mir in der Praxis in Köln besprechen.
Erfahrungsberichte und Rezensionen von Patientinnen
FAQ
Die Kosten einer Bruststraffung hängen von der Größe und vom Aufwand des Eingriffs ab. Kleinere Straffungen, wie eine o-Straffung, beginnen bei 4.500 € zzgl. Narkose. Große Straffungen, wie ein T-Schnitt, beginnen bei 7.500 € zzgl. Narkose. Die Kosten der Narkose richten sich nach der Zeitdauer der Operation.
Im Rahmen des Beratungsgesprächs bei mir in der Praxis in Köln erhalten Sie unverbindlich einen Kostenvoranschlag, aus dem die genaue Höhe aller Kosten hervorgeht.
Eine Bruststraffung ist ein Eingriff, bei dem überschüssiges Gewebe, meist Haut, entfernt wird, um eine abgesunkene Brust wieder anzuheben, so dass sie nicht mehr auf dem Brustkorb aufliegt. Dadurch wird die Brust auch (wieder) voller und praller. Für eine Bruststraffung sind Implantate normalerweise nicht erforderlich.
Zusätzlich kann bei Bedarf neben der Formverbesserung der Brüste auch der Brustwarzenvorhof verkleinern und/oder Ungleichheiten, wie Unterschiede in der Brustgröße, ausgeglichen werden.
Das Ergebnis einer Bruststraffung hält in der Regel viele Jahre an. Da unser Körper allerdings immer weiter altert, kann es dazu kommen, dass die Brüste früher oder später erneut erschlaffen. Damit man möglichst lange etwas von dem Ergebnis einer Bruststraffung hat, ist es empfehlenswert, das Körpergewicht stabil zu halten.
Für 6 Wochen empfehle ich, nach Möglichkeit auf dem Rücken zu schlafen. Sich leicht auf die Seite zu drehen ist auch erlaubt, allerdings sollte man dann vermeiden, dass größerer Druck auf die Brust kommt.
Für 6 Wochen empfehle ich den Kompressions-BH Tag und Nacht zu tragen und nur zum Duschen abzulegen.
Nach 2 bis 3 Tagen nach der Operation dürfen die Patientinnen das erste Mal duschen. Dabei sollten die Pflaster auf den Nähten an Ort und Stelle bleiben, nicht stark eingeschäumt oder gelöst werden. Nach dem Duschen ist es wichtig die Pflaster vorsichtig trocken zu tupfen oder zu föhnen.
Alle Aktivitäten, die die Brust in Schwung bringen, wie zum Beispiel Joggen oder Laufen, sollten in den ersten 6 Wochen nach der OP vermieden werden. Bestimmte isolierte Übungen z.B. für die Beine, können schon früher wieder aufgenommen werden.
Die Patientinnen, die am Schreibtisch arbeiten, können in der Regel schon nach 3 bis 4 Tagen wieder zur Arbeit gehen. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten dauert die Erholungszeit meist länger.
Wichtig zu wissen: Da die Kosten einer Bruststraffung normalerweise nicht von der Krankenkasse übernommen wird, kann man sich für die Ausfallzeit auch nicht krank schreiben lassen und muss stattdessen Urlaub nehmen.
Die meisten Patientinnen sind positiv überrascht, da sie wenig bis keine Schmerzen nach einer Bruststraffung haben. Dies liegt daran, dass nur am Weichgewebe operiert wird und dieses Gewebe nicht sehr schmerzempfindlich ist. Zusätzlich helfen in der Anfangszeit die üblichen Schmerzmittel wie zum Beispiel Ibuprofen, welche aber in der Regel nur für wenige Tag eingenommen werden müssen.
Das hängt davon ab, wie Sie sich nach der Operation fühlen bzw. ob Sie noch Schmerzen oder Einschränkungen beim Bewegen Ihrer Arme empfinden. Ich empfehle den Patientinnen, sich am Tag nach der OP abholen zu lassen. Zur ersten Kontrolle nach einer Woche nach der OP können die meisten Patientinnen schon wieder selbst Auto fahren.
Mir ist keine Methode bekannt, die ohne eine OP zu einer Straffung der Brust führt. Die Methoden, die so angepriesen werden, sind im Allgemeinen mindestens minimal-invasive Eingriffe (wie zum Beispiel bei der Straffung mit Radiofrequenz). Das bedeutet, dass sie allein schon aus hygienischen Gründen im OP durchgeführt werden bzw. durchgeführt werden sollten und in der Regel dann auch in Narkose stattfinden. Allein die lokale Betäubung der Brust, die für einen solchen Eingriff zumindest notwendig ist, wäre für die meisten Patientinnen ansonsten zu schmerzhaft.
Auch bei einer solchen Methode entstehen Narben – allerdings sind diese in der Regel nur sehr klein und punktförmig.
Wenn also eine Bruststraffung ohne OP angepriesen wird, ist das in meinen Augen nur ein Werbeversprechen, ist irreführend und soll nur dazu dienen, Patientinnen anzulocken.
Die Narben nach einer Bruststraffung hängen von der angewandten Methode ab (siehe Beschreibung der verschiedenen Methoden). Die Narbe um den Brustwarzenvorhof herum ist oft die auffälligsten, da der normalerweise fließende Übergang zwischen der dunkleren Haut des Brustwarzenvorhofs und der helleren Haut der Brust durch eine feine, weiße Linie – die Narbe – unterbrochen wird. Die senkrechte Narbe am Steg kann sehr unauffällig verheilen, da sie häufig mit der umgebenden Haut verschwimmt. Und die Narbe in der Unterbrustfalte ist am besten versteckt, da sie größtenteils in der Unterbrustfalte verläuft. Gerne zeige ich Ihnen in einem Beratungsgespräch in meiner Praxis im Raum Köln Beispielbilder, wie die Narben nach einer Bruststraffung aussehen können.
Hierzu empfehle ich Ihnen die Bewertungen anderer Patientinnen zu lesen, die sich bereits einem solchen Eingriff bei mir unterzogen haben.
Hierbei muss man unterscheiden, was mit Heilung gemeint ist:
Die akute Wundheilung dauert ca. 3 Wochen. Dann werden die Pflaster und Fadenenden entfernt und man kann mit der Narbenpflege beginnen.
Die Narbenheilung bzw. Narbenausreifung kann ein bis zwei Jahre oder sogar länger dauern. Erst wenn die Narben ausgereift sind, blassen sie ab und werden weiß. Solange sollte man die Narben täglich mit einer Salbe oder einem Öl (beides sollte am besten fetthaltig und parfümfrei sein) eincremen und vor UV-Licht/Sonnenlicht schützen, z.B. mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50.
Ja, das ist prinzipiell möglich.
Wichtig zu wissen ist, dass eine reine Bruststraffung häufig zu einer volleren, pralleren Brust mit mehr Projektion führt und die Brust allein hierdurch schon größer wirkt als vor der OP. In manchen Fällen kann also eine Straffungsoperation ausreichen, um den Wunsch der Patientin zu erfüllen – ohne die Risiken eingehen zu müssen, die zum Beispiel ein Implantat mit sich bringt.
Wenn aber der Wunsch besteht, dass die Brust deutlich größer wird, als sie aktuell ist, dann kann man eine Bruststraffung mit einer Vergrößerung kombinieren. Diese kann mit Eigenfett oder mit Implantaten erfolgen.
Es ist jedoch zu beachten, dass bei einer gleichzeitigen Straffung und Vergrößerung der Brust – insbesondere bei der Verwendung von Implantaten – das Endergebnis weniger sicher vorhersehbar ist. Korrektureingriffe können eher notwendig werden, als wenn man die Straffung und die Vergrößerung als zwei separate Operationen, mit einigen Monaten Heilungszeit dazwischen, durchführen würde. Dies liegt daran, dass bei der Straffung Haut entfernt wird, wodurch Spannung auf die Haut und Narbe entsteht. Bei der Vergrößerung bringt man mehr Volumen in die Brust, was ebenfalls zu mehr Spannung auf die Haut und das Gewebe führt.
Aus rechtlichen Gründen ist es in Deutschland leider nicht erlaubt, Vorher-Nachher-Bilder von ästhetischen Eingriffen zu veröffentlichen. Allerdings dürfen solche Bilder im Rahmen eines Beratungsgesprächs zur Veranschaulichung genutzt werden.
In meinen Beratungsgesprächen in der Praxis im Raum Köln zeige ich den Patientinnen immer gerne Vorher-Nachher-Bilder von Bruststraffungen, damit sie sich selber einen Eindruck von den möglichen Narben und Ergebnissen machen können.