Schweißdrüsenabsaugung in Köln

Effektive Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen

Die meisten Menschen kennen es vielleicht nur aus dem Hochsommer: Der Schweiß steht einem in Tropfen auf der Haut und die Schweißringe unter den Armen werden immer größer. Aber bei manchen Menschen ist dies das ganze Jahr über der Fall. Man spricht dann von übermäßigem Schwitzen oder auch Hyperhidrose. 

Die krankhafte Schweißproduktion, die über das normale Maß hinausgeht, tritt in vielen Fällen ohne äußeren Anlass oder Wärmefaktor auf. Hyperhidrose kann nicht nur unangenehm und lästig sein, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen haben.

Wenn Deodorants oder konservative Verfahren nicht ausreichend helfen oder der Wunsch nach einer dauerhaften Lösung besteht, kann eine Absaugung der Schweißdrüsen unter den Achseln helfen.

Übersicht:

Was ist Hyperhidrose?

Unter Hyperhidrose versteht man eine krankhafte, übermäßige Schweißproduktion. Diese tritt häufig ohne äußeren Einfluss (wie zum Beispiel Wärme) auf.

Sie kann verschiedene Körperregionen betreffen, am häufigsten sind jedoch die Achseln (axillär), Handflächen (palmar), Fußsohlen (plantar) und Stirn betroffen.

Man unterscheidet zwei Hauptformen der Erkrankung:

  1. Primäre Hyperhidrose: Diese Form tritt ohne eine zugrunde liegende Krankheit auf und wird meist durch eine Überaktivität der Schweißdrüsen im Sympathikusnervensystem verursacht. Sie tritt oft bereits in der Jugend auf und kann familiär gehäuft vorkommen.
  1. Sekundäre Hyperhidrose: Diese tritt als Symptom einer anderen Erkrankung auf, wie etwa einer hormonellen Störung (z.B. Schilddrüsenüberfunktion), Diabetes, Infektionen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente.

Wie lässt sich Hyperhidrose behandeln?

Zur Behandlung der primären Hyperhidrose stehen unterschiedliche Therapieverfahren zur Verfügung. Die Auswahl der passenden Behandlung richtet sich nach der Lokalisation des übermäßigen Schwitzens und nach den Wünschen des Betroffenen.

Bei übermäßigem Schwitzen in den Achseln – auch axilläre Hyperhidrose genannt – bieten sich folgende Therapieverfahren an:

 

1. Antitranspirantien

  • Antitranspirantien sind Substanzen, welche die Aktivität der Schweißdrüsen reduzieren
  • Aluminiumchlorid-haltige Antitranspirantien: Diese Produkte sind die erste Wahl bei der Behandlung von axillärer Hyperhidrose. Sie blockieren die Schweißdrüsen und verhindern so die Schweißbildung. Sie sollten direkt auf die Haut aufgetragen werden, vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen. 
  • Nachteil: Bei einigen Menschen kann es zu Hautirritationen kommen. 

 

2. Botulinumtoxin (Botox)

  • Botulinumtoxin-Injektionen blockieren die Nerven, die die Schweißdrüsen aktivieren. Durch die Hemmung der Schweißproduktion kann der Schweißfluss für mehrere Monate (meist 3 bis 6 Monate) reduziert werden.
  • Vorteil: Sehr wirksam und gut geeignet für Patienten, die auf Antitranspirantien nicht ansprechen. 
  • Nachteil: Die Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden und ist mit wiederholten Kosten verbunden. 

 

3. Radiofrequenz

  • Radiofrequenz: Mehrere Mikronadeln werden mit einem Gerät in die Haut eingebracht. An den Nadelspitzen werden viele kleine Hitzepunkte erzeugt, die zu einer thermischen Schädigung der Schweißdrüsen führen (sog. Radiofrequenz-Microneedling).
  • Vorteil: Die Durchführung erfolgt ambulant in lokaler Betäubung.
  • Nachteil: Es sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig und durch die unselektive thermische Schädigung können Verbrennungen und Wundheilungsstörungen auftreten. 

 

4. Medikamentöse Behandlung (Anticholinergika)

  • Anticholinergika sind Medikamente, die die Schweißproduktion hemmen, indem sie die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin blockieren, der die Schweißdrüsen aktiviert. Diese Medikamente können systemisch (in Tablettenform) oder lokal angewendet werden. 
  • Nachteil: Sie können Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Verstopfung oder verschwommenes Sehen verursachen. 

 

5. Schweißdrüsenabsaugung (Saugkürettage)

  • Eine Schweißdrüsenabsaugung ist eine chirurgische Methode, bei der die Schweißdrüsen durch eine minimale Absaugtechnik entfernt oder zerstört werden. Sie kann eine dauerhafte Lösung bieten, ist jedoch invasiver und erfordert eine gewisse Erholungszeit. 
  • Vorteil: Langfristige Linderung, da die Schweißdrüsen dauerhaft entfernt werden. 
  • Nachteil: Wie bei jeder Operation gibt es Risiken wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung. 

Was sind die Gründe für eine Schweißdrüsenabsaugung?

Viele Menschen, die sich für eine Absaugung der Schweißdrüsen in den Achseln entscheiden, wünschen sich eine dauerhafte Lösung.

Sie haben häufig im Vorfeld viele andere Therapiemöglichkeiten ausprobiert. Die angewendeten Verfahren oder Substanzen haben ihnen allerdings nur wenig bis gar nicht geholfen. Außerdem stört es sie, dass es einer regelmäßig Anwendung oder Wiederholung bedarf.

Methode und Ablauf der Schweißdrüsenabsaugung

Die Absaugung der Schweißdrüsen in der Achsel (axilläre Saugkürettage) ist ein minimal-invasiver chirurgischer Eingriff. Bei dieser Methode werden die Schweißdrüsen in der Achselregion durch eine Kombination aus Fettabsaugung und Kürettage (eine Art „Schaben“) entfernt, um die Schweißproduktion langfristig zu reduzieren.

Bei dem Eingriff wird in jeder Achsel ein winziger Einschnitt in die Haut gemacht. Dann wird hierüber ein dünnes Rohr (Kanüle) unter die Haut eingeführt. Die Kanüle wird verwendet, um das Fettgewebe, das die Schweißdrüsen enthält, abzusaugen. Dabei werden die Schweißdrüsen gleichzeitig mechanisch zerstört und/oder entfernt.

Obwohl der primäre Fokus auf der Entfernung der Schweißdrüsen liegt, wird das Fettgewebe in der Achsel ebenfalls reduziert, was die Form und Kontur der Achseln leicht verändern kann.

Der Eingriff kann prinzipiell in lokaler Betäubung erfolgen. Da aber das Einspritzen, der erforderlichen Menge an Betäubungsmittel, für die meisten Menschen schmerzhaft ist, biete ich den Eingriff in Narkose an.

Am Ende der Operation werden die kleinen Einstiche vernäht und Polsterverbände angelegt. Diese Verbände sollten für etwa 2 bis 3 Tage nach dem Eingriff getragen werden. Sie üben sanften Druck auf die Achseln aus, um die Heilung zu fördern. Durch die Kompression wird die Zusammenheilung der Gewebeschichten unterstützt, die während der Fettabsaugung bearbeitet wurden. Gleichzeitig wird so verhindert, dass sich Wundflüssigkeit (Serom) unter der Haut ansammelt.

Vorteile und Risiken einer Schweißdrüsenabsaugung

Vorteile

  • Der größte Vorteil einer Schweißdrüsenabsaugung ist die dauerhafte Reduktion der Schweißproduktion in den betroffenen Achseln.
  • Durch die winzigen Einschnitte entstehen zudem in der Regel nur sehr kleine Narben, die kaum sichtbar sind.
  • Und die Erholungszeit ist im Vergleich zu anderen chirurgischen Eingriffen meist kurz. Die meisten Menschen können bereits nach wenigen Tagen wieder ihren normalen Aktivitäten nachgehen. 

Risiken und Limitationen

  • Diese Methode eignet sich für Personen mit übermäßiger Schweißproduktion in den Achseln und ist daher nicht für alle Menschen geeignet. Bei sehr ausgeprägtem Schwitzen oder anderen betroffenen Regionen sind möglicherweise andere Behandlungsmethoden geeigneter.
  • In einigen Fällen kann es notwendig sein, den Eingriff zu wiederholen, wenn nicht alle Schweißdrüsen ausreichend entfernt werden konnten.
  • Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist auch eine Schweißdrüsenabsaugung mit bestimmten Risiken verbunden. Zu den häufigsten allgemeinen Risiken zählen Blutergüsse, Schwellungen, Ansammlung von Wundflüssigkeit unter der Haut (Serom), Störungen der Wundheilung, Narbenprobleme und Infektionen. Diese lassen sich in der Regel gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund biete ich meinen Patientinnen und Patienten in meiner Praxis in Köln regelmäßige Nachkontrollen an, um den Heilungsprozess engmaschig zu begleiten und eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Vorbereitung auf eine Schweißdrüsenabsaugung

Man sollte mindestens zwei Wochen vor und sechs Wochen nach der Operation auf das Rauchen verzichten, da hierdurch die Wundheilung gestört werden kann und sich vermehrt Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Serome) bilden können.

Außerdem empfehle ich die Haare in der Achsel sehr kurz zu trimmen – aber nicht zu rasieren. Bei einer Rasur besteht nämlich die Gefahr einer Verletzung der Haut, was eventuell dazu führen kann, dass man den Eingriff verschieben muss.

Heilungsverlauf und Nachsorge nach einer Schweißdrüsenabsaugung

Die Polsterverbände, die am Ende des Eingriffs angelegt werden, sollten für 2 bis 3 Tage belassen werden. Zudem sollte man in den ersten Wochen nach der Operation die Arme schonen und möglichst am Körper angelegt halten, damit ein zusätzlicher leichter Druck auf die Achseln entsteht. 

Dies soll die Heilung der Gewebeschichten, die während der Absaugung bearbeitet wurden, fördern. Gleichzeitig soll so verhindert werden, dass sich vermehrt Wundflüssigkeit (Serom) unter der Haut bildet.

Nach Entfernung der Polsterverbände (2 bis 3 Tage nach der Operation) darf man das erste Mal duschen. Dabei sollten die Pflaster an den Einstichstellen belassen werden und nicht stark eingeschäumt oder abgerubbelt werden. Nach dem Duschen sollten sie vorsichtig trocken getupft werden.

Die Pflaster und Fäden werden nach 2 Wochen entfernt.

Die anfängliche Schwellung und die Blutergüsse klingen gewöhnlich innerhalb der ersten 2 bis 3 Wochen ab.

Sie sollten für 6 Wochen nach der OP aufs Rauchen verzichten, da dies die Wundheilung stört. 

Für die ersten 6 Wochen nach der Operation wird geraten, auf das Baden, den Besuch der Sauna und des Solariums zu verzichten.

Die Schmerzen nach dem Eingriff werden von vielen Patientinnen und Patienten als sehr gering und muskelkaterähnlich beschrieben. In der Regel verschwinden diese Beschwerden innerhalb weniger Tage. Die Einnahme von Schmerzmitteln kann hilfreich sein.

Sportliche Aktivitäten – insbesondere der Arme – sollten in den ersten 4 bis 6 Wochen nach der OP vermieden werden. Im Rahmen der Vorbereitung zur Operation erhalten Patientinnen und Patienten in meiner Praxis in Köln individuelle Empfehlungen dazu.

Der Heilungsverlauf sollte regelmäßig durch den behandelnden Arzt überwacht werden. In meiner Praxis findet die erste Kontrolluntersuchung schon nach wenigen Tagen nach dem Eingriff statt.

 

Tipps zur Heilung und Pflege im Überblick

  • Polsterverbände für 2 bis 3 Tage belassen
  • Das erste Mal duschen nach 2 bis 3 Tagen nach der OP
  • Arme für 1 bis 2 Wochen nach der OP schonen
  • Pflaster und Fäden werden nach 2 Wochen nach der OP entfernt
  • Nicht rauchen für 6 Wochen nach der OP
  • Verlaufskontrollen beim Operateur wahrnehmen

Kosten einer axillären Schweißdrüsenabsaugung

Die Kosten einer Schweißdrüsenabsaugung der Achseln liegen bei 2.800 € zzgl. Narkose.

Die Kosten der Narkose richten sich nach der Dauer der Narkose und entsprechen der Dauer der Operation plus ca. 30 bis 45 Minuten, da die Narkose immer etwas länger dauert als der Eingriff selbst, da man einschlafen und wieder aufwachen muss. Die Operation dauert circa 30 bis 40 Minuten.

Kommen Sie gerne zum Beratungsgespräch zur Schweißdrüsenabsaugung in meine Praxis in Köln. Dort erhalten Sie im Rahmen der Beratung ganz unverbindlich einen Kostenvoranschlag, aus dem die genaue Höhe aller Kosten hervorgeht.

Möglichkeiten der Finanzierung

Aktuell bieten wir selbst leider keine Finanzierungsmöglichkeiten an. Es besteht jedoch die Möglichkeit, über kommerzielle Anbieter eine Schweißdrüsenabsaugung finanzieren zu lassen und diese in Raten abzuzahlen.

Erfahrungsberichte und Rezensionen

"Ich habe mich bestens beraten und umsorgt gefühlt, von Herrn Dr. Böttcher und seinem hervorragenden Team. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden und kann ihn nur absolut weiterempfehlen."

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"Herr Dr. Böttcher hat sich bei jedem Termin Zeit genommen, alle Fragen sachlich beantwortet. Ich bin mit dem Ergebnis der OP vollkommen zufrieden. Das Personal in der Praxis und Klinik war sehr freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt."

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"Vom Beratungsgespräch über die Voruntersuchung und die eigentliche OP und bis hin zu den Nachkontrollen habe ich mich rundum wohl gefühlt. Das Ergebnis hat mich mehr wie zufrieden gestellt. Ich habe Dr. Böttcher bereits weiterempfohlen."

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