Brustvergrößerung mit Eigenfett in Köln

Natürliches Ergebnis für mehr Volumen

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett bietet eine sanfte und natürliche Option für Frauen, die sich eine moderate Vergrößerung ihrer Brust wünschen – ohne auf Implantate zurückgreifen zu müssen.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist es jedoch wichtig, sich ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie die individuellen Risiken zu informieren, um die beste Entscheidung für das eigene Wohlbefinden zu treffen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite.

Übersicht:

Was ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett wird körpereigenes Fettgewebe aus anderen Körperregionen, wie z.B. dem Bauch, den Hüften/Flanken oder den Oberschenkeln, entnommen und gezielt in die Brust injiziert. Dadurch lässt sich das Volumen der Brust erhöhen und die natürliche Form der Brust bleibt erhalten.

Was sind die Gründe für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Einige Frauen träumen zwar von einer größeren, volleren Brust, haben jedoch Bedenken gegenüber der Verwendung von Implantaten. Da Implantate Fremdkörper sind, gehen sie schließlich mit bestimmten Risiken einher (siehe „Risiken einer Brustvergrößerung mit Implantaten“).

Da bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett nur körpereigenes Gewebe verwendet wird, bietet es den Vorteil, dass keine Abstoßungsreaktion befürchtet werden muss. Zudem können gleichzeitig störende Fettpolster an anderen Stellen des Körpers reduziert werden.

Kann jede Frau eine Brustvergrößerung mit Eigenfett machen lassen?

Prinzipiell ja. Allerdings sollte man bedenken, dass für eine Vergrößerung um eine halbe bis eine Körbchengröße in der Regel etwa 200 bis 300 ml Fettgewebe pro Brust benötigt werden. Insgesamt werden also rund 400 bis 600 ml Fettgewebe benötigt, das aus anderen Körperbereichen entnommen wird. Wichtig ist daher, dass genügend Fettgewebe am Körper vorhanden ist. Besonders gut geeignet für die Entnahme sind Bereiche wie der Bauch, die Hüften, die Flanken sowie die Innenseiten der Oberschenkel und Knie, da hier das Fettgewebe häufig in ausreichender Menge vorhanden ist. Zudem ist das Risiko in diesen Bereichen geringer, dass durch die Absaugung unschöne Dellen in der Haut entstehen.

Kommen Sie gerne zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch in meine Praxis in Köln, um herauszufinden, ob eine Brustvergrößerung mit Eigenfett für Sie infrage kommt und welches mögliche Ergebnis dabei erzielt werden kann.

Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Es werden drei Schritte bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett unterschieden:

  • 1. Fettentnahme (Absaugung)
  • 2. Aufbereitung des Fetts (Reinigung)
  • 3. Einbringen des Fetts in die Brust (Injektion)

Im ersten Schritt wird Fettgewebe aus Bereichen wie vom Bauch, von den Hüften, den Flanken sowie den Innenseiten der Oberschenkel und Knie entnommen. Dies geschieht durch eine Fettabsaugung (Liposuktion), bei der kleine Einstiche (Inzisionen) gemacht werden, um das Fett schonend abzusaugen. Dabei verwende ich die moderne und schonende Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL-Liposuktion). Es ist die ideale Methode der Fettgewinnung für eine Brustvergrößerung, da über diese Technik das Fettgewebe sehr schonend gewonnen werden kann, wodurch eine hohe Anwachsrate gewährleistet wird. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein optimales Ergebnis.

Lesen Sie hier mehr zum Thema Fettabsaugung.

Im zweiten Schritt wird das abgesaugte Fett gereinigt und aufbereitet, um es für die Injektion in die Brust vorzubereiten. Dabei wird überschüssiges Blut und Flüssigkeit entfernt, sodass nur das reine Fettgewebe übrig bleibt.

Und im dritten Schritt wird das vorbereitete Fettgewebe in mehreren Schichten in die Brust eingebracht. Hierfür sind nur kleine Einstiche an der Brust notwendig, was den Vorteil hat, dass so gut wie keine Narben an der Brust zurückbleiben.
Ziel ist es, das Volumen gleichmäßig und harmonisch zu erhöhen, wobei die Brust eine natürliche Form erhält. Die Fettzellen müssen in der Brust erfolgreich anwachsen, um dauerhaft zu verbleiben. Daher hat man erst nach etwa 6 Monaten ein Endergebnis.

Ergebnis einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

In einem Eingriff kann die Brust mit Eigenfett in der Regel um eine halbe bis eine Körbchengröße vergrößert werden. Das liegt daran, dass es eine natürliche Grenze bei dem einzubringenden Fettvolumen gibt. Bei zu viel eingebrachtem Fett entsteht ein entgegengesetzter Effekt. Der Gewebedruck steigt zu stark, sodass die transplantierten Fettzellen zu wenig Nährstoffe und Sauerstoff erhalten – weniger Fett wächst an und mehr Fettgewebe geht zugrunde. Es können sogar mit Öl gefüllte Hohlräume im Gewebe entstehen. Daher ist die ideale Menge immer individuell zu bestimmen. Wird eine Größenzunahme über eine Körbchengröße hinaus gewünscht, sind mehrere Eingriffe notwendig. Zwischen den einzelnen Eingriffen sollten 6 Monate Heilungszeit liegen.

Vorteile und Nachteile einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Zu den Vorteilen einer Brustvergrößerung mit Eigenfett zählen:

  • Da körpereigenes Fett verwendet wird, wirkt das Ergebnis besonders natürlich und fühlt sich auch genauso an. Die Brust hat eine weichere und realistischere Textur als bei Implantaten.
  • Die Methode hat den Vorteil, dass gleichzeitig Fettgewebe aus „Problemzonen“ wie Bauch oder Oberschenkeln entfernt werden kann, was einen zusätzlichen ästhetischen Effekt bietet.
  • Da kein Fremdmaterial wie bei Implantaten verwendet wird, besteht keine Gefahr einer Abstoßung oder einer Kapselfibrose und es sind keine anderen Risiken, die Implantate mit sich bringen, zu erwarten (Lesen Sie hierzu auch über „Risiken einer Brustvergrößerung mit Implantaten“)

Zu den Nachteilen einer Brustvergrößerung mit Eigenfett zählen:

  • In der Regel kann die Brust in einem Eingriff nur um eine halbe bis eine Körbchengröße vergrößert werden, da nur eine bestimmte Menge Fett sicher injiziert werden kann.
  • Ein Teil des injizierten Fetts wird vom Körper abgebaut, sodass das endgültige Ergebnis erst nach circa 6 Monaten sichtbar wird. In manchen Fällen kann es notwendig sein, das Verfahren nach einer gewissen Zeit zu wiederholen, um das gewünschte Volumen zu erreichen.
  • Frauen, die nicht genug überschüssiges Fettgewebe an anderen Körperstellen haben, sind für diese Methode weniger geeignet.

Risiken einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung mit Eigenfett mit bestimmten Risiken verbunden. Zu den häufigsten allgemeinen Risiken zählen Blutergüsse, Schwellungen, Störungen der Wundheilung, Narbenprobleme und Infektionen. Diese lassen sich in der Regel gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Aus diesem Grund biete ich meinen Patientinnen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen in meiner Praxis in Köln an, um den Heilungsprozess optimal zu überwachen und mögliche Komplikationen rechtzeitig zu erkennen.

Zudem gibt es spezielle Risiken einer Brustvergrößerung mit Eigenfett. Hierzu zählt, dass ein Teil des injizierten Fetts vom Körper abgebaut wird, da nicht alle Fettzellen in der Brust dauerhaft anwachsen. Dies kann dazu führen, dass das erzielte Volumen nach einigen Monaten reduziert ist, was gegebenenfalls eine erneute Behandlung erforderlich machen kann.

Wenn das injizierte Fettgewebe teilweise nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, können diese Anteile zugrunde gehen. Hierdurch können bleibende Verhärtungen, Knoten oder Zysten (mit Öl gefüllte Hohlräume) im Brustgewebe entstehen. Diese Veränderungen können das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen und in seltenen Fällen eine Behandlung erfordern.

Die Injektion von Eigenfett erfolgt in mehreren Schichten, und obwohl der Eingriff darauf abzielt, ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, kann es in einigen Fällen zu einer leichten Asymmetrie der Brüste kommen.

Zu den speziellen Risiken der Fettabsaugung, die Teil der Operation ist, zählen unter anderem Dellenbildung, Asymmetrien oder die Entstehung von Falten oder anderen Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche.

Vorher-Nachher-Bilder einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

In Deutschland ist es aus rechtlichen Gründen leider nicht gestattet, Vorher-Nachher-Bilder von ästhetischen Eingriffen zu veröffentlichen. Allerdings ist es im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs erlaubt, solche Bilder zur Veranschaulichung zu zeigen. Während Ihrer Beratung zeige ich Ihnen gerne Vorher-Nachher-Bilder, damit Sie sich ein realistisches Bild von den möglichen Ergebnissen machen können.

Vorbereitung auf eine Brustvergrößerung mit Eigenfett

Da das Nikotin in Zigaretten das Einheilen des Fettgewebes stört und verschlechtern kann, sollten Raucherinnen mindestens zwei Wochen vor und sechs Wochen nach der Operation auf das Rauchen verzichten – oder zumindest den Konsum stark einschränken.

Außerdem empfehle ich, die Brust vor einer geplanten Operation bei der Frauenärztin oder beim Frauenarzt untersuchen zu lassen. Dabei sollte neben einer Abtastung der Brust auch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Hierdurch lassen sich mögliche Auffälligkeiten im Brustgewebe besser erkennen als durch das reine Abtasten.

Ein chirurgischer Eingriff an der Brust kann zu inneren Vernarbungen führen, die in einigen Fällen bösartigen Veränderungen ähneln können. Um Narbengewebe von möglichen anderen Auffälligkeiten zu unterscheiden, ist es besonders wichtig, die Brust vor der Operation gründlich untersuchen zu lassen.

Heilungsverlauf und Nachsorge nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Was sollte man nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett beachten?

Für 6 Wochen nach der OP empfehle ich keinen BH zu tragen, da das verpflanzte Fettgewebe druckempfindlich ist und sonst schlechter oder sehr wenig einheilt.

Zudem empfehle ich aus dem selben Grund, nach Möglichkeit auf dem Rücken zu schlafen. Sich leicht auf die Seite zu drehen ist erlaubt, allerdings sollte man dann vermeiden, dass Druck auf die Brust kommt.

Sie sollten für 6 Wochen nach der OP aufs Rauchen verzichten, da dies unter anderem die Einheilung des Fettgewebes stört.

Etwa 2 bis 3 Tage nach der Operation dürfen Patientinnen erstmals duschen. Dabei sollten die Pflaster an den Einstichstellen unbedingt an ihrem Platz bleiben, nicht stark eingeschäumt oder abgerubbelt werden. Nach dem Duschen sollten sie vorsichtig trocken getupft oder sanft mit dem Föhn getrocknet werden.

Die Pflaster werden nach 2 Wochen entfernt.

Für die ersten 6 Wochen nach der Operation wird geraten, auf das Baden, den Besuch in der Sauna und im Solarium zu verzichten.

Die anfängliche Schwellung und die Blutergüsse klingen gewöhnlich innerhalb der ersten 2 bis 3 Wochen ab. Eine Lymphdrainage kann den Heilungsprozess unterstützen und dazu beitragen, dass die Schwellungen schneller zurückgehen.

Die Schmerzen nach dem Eingriff werden von vielen Patientinnen als muskelkaterähnlich beschrieben. In der Regel verschwinden diese Beschwerden innerhalb weniger Tage bis Wochen. In der Anfangszeit kann die Einnahme von Schmerzmitteln hilfreich sein.

Es wird empfohlen, in den ersten 6 Wochen nach der Operation die Kompressionskleidung Tag und Nacht zu tragen, mit Ausnahme der Zeit zum Duschen. Die Kompressionskleidung hilft, das Gewebe, aus dem das Fett entfernt wurde, zusammenzuhalten und fördert die Heilung. Sie verhindert, dass sich unter der Haut Toträume bilden, in denen sich Wundsekret ansammeln könnte.

Sportliche Aktivitäten sollten in den ersten 6 Wochen nach der OP vermieden werden. Bestimmte isolierte Übungen könnten jedoch früher wieder aufgenommen werden. Wann genau welche Aktivitäten wieder aufgenommen werden können, hängt unter anderem von den behandelten Körperregionen ab. Im Rahmen der Vorbereitung zur Operation erhalten Patientinnen in meiner Praxis in Köln individuelle Empfehlungen dazu.

Der Heilungsverlauf sollte regelmäßig durch den behandelnden Chirurgen überwacht werden. In meiner Praxis finden die Kontrolluntersuchungen üblicherweise eine Woche, zwei Wochen und sechs Wochen nach der Operation sowie nach etwa einem halben Jahr statt. Sollten in der Zwischenzeit Auffälligkeiten oder Probleme auftreten, ist es wichtig, sich frühzeitig in der Praxis zu melden, um gegebenenfalls zusätzliche Kontrollen zu vereinbaren.

 

Tipps zur Heilung und Pflege im Überblick

  • Keinen BH für 6 Wochen nach der OP tragen
  • Tragen der Kompressionskleidung für 6 Wochen nach der OP
  • Nicht rauchen für 6 Wochen nach der OP
  • Das erste Mal duschen nach 2 bis 3 Tagen nach der OP
  • Auf Baden, Sauna und Solarium für 6 Wochen nach der OP verzichten
  • Möglichst auf dem Rücken schlafen für 6 Wochen nach der OP
  • Die Verlaufskontrollen beim Operateur wahrnehmen
  • 3 Wochen nach der OP mit der Narbenpflege beginnen

 

 

Kosten einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Kosten einer Brustvergrößerung mit Eigenfett hängen vom Aufwand des Eingriffs ab und beginnen bei 6.800 € zzgl. Narkose.

Die Kosten der Narkose richten sich nach der Dauer der Narkose und entsprechen der Dauer der Operation plus ca. 30 bis 45 Minuten, da die Narkose immer etwas länger dauert als der Eingriff selbst, da man einschlafen und wieder aufwachen muss.

Im Rahmen des Beratungsgesprächs zur Brustvergrößerung bei mir in der Praxis in Köln erhalten Sie ganz unverbindlich einen Kostenvoranschlag, aus dem die genaue Höhe aller Kosten hervorgeht.

Möglichkeiten der Finanzierung

Aktuell bieten wir selbst leider keine Finanzierungsmöglichkeiten an. Es besteht jedoch die Möglichkeit, über kommerzielle Anbieter eine Brustvergrößerung finanzieren zu lassen und diese in Raten abzuzahlen.

Erfahrungsberichte und Rezensionen von Patientinnen

"Sehr kompetente Beratung, sehr freundliches Team. Kein Zeitdruck bei meinen Beratungsgesprächen. Dr. Böttcher hat mich wirklich beraten und hat nicht versucht mir aufdringlich etwas zu verkaufen oder mir eine Operation "anzudrehen". Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich empfehle Dr. Böttcher auf jeden Fall weiter und würde das gleiche jederzeit wiederholen. Sehr empfehlenswert."

„Dr. Böttcher hat mich wirklich beraten.“

"Ich kann Dr. Böttcher absolut weiterempfehlen. Er ist ein sehr kompetenter, einfühlsamer und erfahrender Arzt/Chirurg. Ich habe mich sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Einfach top!"

„Einfach top!“

"Herr Dr. Böttcher hat sich bei jedem Termin Zeit genommen, alle Fragen sachlich beantwortet. Ich bin mit dem Ergebnis der OP vollkommen zufrieden. Das Personal in der Praxis und Klinik war sehr freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt."

„Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“

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